Physiotherapie_Denise_Header

Physiotherapie – für jedes Alter?

Physiotherapie wird oftmals mit Schmerzlinderung in Verbindung gebracht. Jedoch verbirgt sich dahinter vielmehr. Für uns stellt die Prophylaxe mit einem Faktorpräparat und die Physiotherapie die optimale Kombination für die Hämophilie unseres Sohnes Titus dar. Aber wie kam es dazu?

Wir haben das große Glück, dass wir schon seit der Schwangerschaft vom Gerinnungszentrum betreut werden. Der Vorteil in einem Hämophilie-Zentrum behandelt zu werden ist, dass sich viele Experten an einem Ort befinden, die eine individuelle und daher optimale Betreuung ermöglichen.

Unsere Ärztin empfiehl uns, zusätzlich zur Behandlung mit einem Faktorpräparat, auch den Physiotherapeuten im Hämophilie-Zentrum aufzusuchen. Titus war damals noch ein Säugling und uns war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, welche Vorteile eine Physiotherapie haben kann. Unsere Ärztin erklärte uns, dass die Physiotherapie Titus bei seiner Entwicklung und im Laufe seiner Erkrankung unterstützen kann. Außerdem trägt sie dazu bei, dass das Verletzungsrisiko im Bereich der Gelenke reduziert werden kann. Für uns stand somit außer Frage, einen Termin beim Physiotherapeuten zu vereinbaren. Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde.

Titus war gerade vier Wochen alt, als wir zum ersten Mal zur Physiotherapie erschienen. Zu Beginn wurde seine Beweglichkeit geprüft, vor allem im Bereich der Gelenke, denn hier kommt es bei Hämophilie-Betroffenen oftmals zu Einblutungen mit schweren Folgen. Als unser kleiner Mann dann anfing, den Kopf selbstständig zu heben oder sich zu drehen, bekamen wir wertvolle Tipps, wie wir einzelne Bewegungsabläufe unterstützen können um sicherzustellen, dass Titus diese richtig erlernt.

Viele Eltern kennen es… Krabbeln, sich an Gegenständen hochziehen und am besten gleich los laufen. Wie bei allen Kleinkindern versuchte auch Titus, seine Umgebung zu erkunden. Nach gerade mal zwei Wochen Krabbeln wollte Titus dann auch direkt aufstehen, was gelegentlich zu kleinen Stürzen führte. Uns ist in dieser Phase bewusst geworden, wie wichtig Sicherheit ist: Deshalb haben wir gemeinsam mit dem Physiotherapeuten Schritte erarbeitetet, um Titus zu zeigen, wie er selbstständig und ohne größeres Verletzungsrisiko seinen Weg zurück zum Boden finden kann. Nach zwei Tagen und ein paar kleinen Stürzen, hatte er dann den Dreh raus.

Wir sind bereits seit über einem Jahr in der Betreuung unseres Physiotherapeuten und es ist immer wieder schön zu sehen, wie Titus sich weiterentwickelt. Mit jedem seiner Entwicklungsschritte wird auch der physiotherapeutische Ansatzngepasst: Von Gelenkuntersuchungen, zu Übungen auf einer gepolsterten Matte hinzu spielerischen Untersuchungen. Momentan werden Titus Bewegungsabläufe engmaschig untersucht: Dabei darf er durch den Flur der Praxis laufen, was ihm riesigen Spaß macht.

Die Physiotherapie gibt nicht nur Titus, sondern auch uns ganz viel Sicherheit. Sicherheit im Umgang mit ihm und seinem Lebensbegleiter Hämophilie. Wir haben ein ganz starkes Team an Ärzten, Therapeuten und Helfern hinter uns, die uns jederzeit zur Seite stehen. Für mich ist die Physiotherapie mittlerweile einen sehr wichtigen Baustein bei der Hämophilie Therapie meines Sohnes geworden: Ich kann anderen Eltern ermutigen, sich ebenfalls zu diesem Thema zu erkundigen.

Abenteuer Spritzen

Zu erfahren, dass das eigene Kind an Hämophilie erkrankt ist, kann einen als Elternteil erst mal vor eine Herausforderung stellen. Doch für Mama Franziska gehört das Spritzen ihres Sohn Moritz bereits zum normalen Familienalltag dazu. In diesem Beitrag erzählt sie euch von ihren Erfahrungen und gibt wertvolle Tipps für betroffene Eltern.

Physiotherapie – für jedes Alter?

Physiotherapie wird oftmals mit Schmerzlinderung in Verbindung gebracht. Jedoch verbirgt sich dahinter vielmehr. Für uns stellt die Prophylaxe mit einem Faktorpräparat und die Physiotherapie die optimale Kombination für die Hämophilie unseres Sohnes Titus dar. Aber wie kam es dazu?

Wir haben das große Glück, dass wir schon seit der Schwangerschaft vom Gerinnungszentrum betreut werden. Der Vorteil in einem Hämophilie-Zentrum behandelt zu werden ist, dass sich viele Experten an einem Ort befinden, die eine individuelle und daher optimale Betreuung ermöglichen.

Unsere Ärztin empfiehl uns, zusätzlich zur Behandlung mit einem Faktorpräparat, auch den Physiotherapeuten im Hämophilie-Zentrum aufzusuchen. Titus war damals noch ein Säugling und uns war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, welche Vorteile eine Physiotherapie haben kann. Unsere Ärztin erklärte uns, dass die Physiotherapie Titus bei seiner Entwicklung und im Laufe seiner Erkrankung unterstützen kann. Außerdem trägt sie dazu bei, dass das Verletzungsrisiko im Bereich der Gelenke reduziert werden kann. Für uns stand somit außer Frage, einen Termin beim Physiotherapeuten zu vereinbaren. Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde.

Titus war gerade vier Wochen alt, als wir zum ersten Mal zur Physiotherapie erschienen. Zu Beginn wurde seine Beweglichkeit geprüft, vor allem im Bereich der Gelenke, denn hier kommt es bei Hämophilie-Betroffenen oftmals zu Einblutungen mit schweren Folgen. Als unser kleiner Mann dann anfing, den Kopf selbstständig zu heben oder sich zu drehen, bekamen wir wertvolle Tipps, wie wir einzelne Bewegungsabläufe unterstützen können um sicherzustellen, dass Titus diese richtig erlernt.

Viele Eltern kennen es… Krabbeln, sich an Gegenständen hochziehen und am besten gleich los laufen. Wie bei allen Kleinkindern versuchte auch Titus, seine Umgebung zu erkunden. Nach gerade mal zwei Wochen Krabbeln wollte Titus dann auch direkt aufstehen, was gelegentlich zu kleinen Stürzen führte. Uns ist in dieser Phase bewusst geworden, wie wichtig Sicherheit ist: Deshalb haben wir gemeinsam mit dem Physiotherapeuten Schritte erarbeitetet, um Titus zu zeigen, wie er selbstständig und ohne größeres Verletzungsrisiko seinen Weg zurück zum Boden finden kann. Nach zwei Tagen und ein paar kleinen Stürzen, hatte er dann den Dreh raus.

Wir sind bereits seit über einem Jahr in der Betreuung unseres Physiotherapeuten und es ist immer wieder schön zu sehen, wie Titus sich weiterentwickelt. Mit jedem seiner Entwicklungsschritte wird auch der physiotherapeutische Ansatzngepasst: Von Gelenkuntersuchungen, zu Übungen auf einer gepolsterten Matte hinzu spielerischen Untersuchungen. Momentan werden Titus Bewegungsabläufe engmaschig untersucht: Dabei darf er durch den Flur der Praxis laufen, was ihm riesigen Spaß macht.

Die Physiotherapie gibt nicht nur Titus, sondern auch uns ganz viel Sicherheit. Sicherheit im Umgang mit ihm und seinem Lebensbegleiter Hämophilie. Wir haben ein ganz starkes Team an Ärzten, Therapeuten und Helfern hinter uns, die uns jederzeit zur Seite stehen. Für mich ist die Physiotherapie mittlerweile einen sehr wichtigen Baustein bei der Hämophilie Therapie meines Sohnes geworden: Ich kann anderen Eltern ermutigen, sich ebenfalls zu diesem Thema zu erkundigen.

Abenteuer Spritzen

Zu erfahren, dass das eigene Kind an Hämophilie erkrankt ist, kann einen als Elternteil erst mal vor eine Herausforderung stellen. Doch für Mama Franziska gehört das Spritzen ihres Sohn Moritz bereits zum normalen Familienalltag dazu. In diesem Beitrag erzählt sie euch von ihren Erfahrungen und gibt wertvolle Tipps für betroffene Eltern.