Business_man

Traumberuf Fußballer mal anders

Viele Jungs träumen davon, ein erfolgreicher Fußballer zu werden. So war es zumindest bei mir – oder so ähnlich. Ich war schon immer sehr an Fußball interessiert - gespielt habe ich jedoch nur mit meinen Freunden und auf der Spielekonsole. Mein Traum war deshalb nicht, vor tausenden Menschen in einem Stadion aufzulaufen, sondern im Management eines Fußballvereins zu arbeiten. Im Laufe der Jahre merkte ich jedoch, dass sich meine Interessen änderten und es außerdem schwierig ist, einen Beruf im Bereich Fußballmanagement zu ergattern.

Während meines Abiturs entwickelte ich ein großes Interesse für Politik und Wirtschaft. Deshalb beschloss ich, Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt zu studieren. Im Laufe meines Studiums konnte ich einige Erfahrungen in sozialen Bereichen und im Personalbereich sammeln. Das hat mich wiederum dazu veranlasst, nach meinem Bachelor einen Master in Human Resources Management zu absolvieren.

Nach meinem Masterstudium schrieb ich meine Abschlussarbeit bei Booking.com in Amsterdam. Die Arbeit und das Leben in Amsterdam haben mir richtig gut gefallen. Ich hatte dort bereits ein Auslandssemester verbracht und meine Freundin dort kennengelernt. Im Rahmen dieses Praktikums durfte ich an einem großen HR-Projekt mitwirken. Die Projektarbeit und die positiven Veränderungen, die wir dadurch innerhalb des Unternehmens bewirkt hatten, haben mich dazu inspiriert, mich auf einen Job in der Unternehmensberatung zu bewerben. Gesagt, getan!

Das Bewerbungsgespräch verlief sehr positiv und ich erhielt die Zusage für meinen neuen Traumberuf. Ihr fragt euch vielleicht, ob meine Hämophilie während des Gesprächs Thema war. Die Antwort ist einfach: Sie war es nicht. Ich wurde weder darauf angesprochen, obwohl meine ehrenamtliche Arbeit für den IGH e.V. in meinem Lebenslauf aufgeführt ist, noch sah ich selbst einen Grund, darüber zu sprechen.

Zu einem späteren Zeitpunkt habe ich dann meinem Chef und meinen Kollegen von meiner Hämophilie erzählt. Sowohl mein Chef als auch alle meine Kollegen sind sehr entspannt mit dem Thema umgegangen und haben echtes Interesse gezeigt. Für mich persönlich ist die Hämophilie eine außergewöhnliche Facette meines Lebens. Und viele meine Mitmenschen möchten mehr darüber erfahren. Ich selbst habe meine Hämophilie im Bewerbungsgespräch nicht erwähnt – aber ich würde dir trotzdem empfehlen, darüber zu sprechen, wenn es Auswirkungen auf die Ausübung deines zukünftigen Jobs hat.

Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß und das ist auch sehr wichtig für mich. Ich bin ich viel in Europa unterwegs, lerne verschiedene Städte und Menschen kennen und leite unter anderem Workshops für Kunden zu den verschiedensten komplexen Themen.

Die Hämophilie schränkt mich in meinem Job nicht ein. Bei meinen Reisen habe ich immer genügend Faktor-Präparate dabei und im Büro gehe ich offen mit dem Thema um.

Ihr seht also: Auch wenn ich nicht bei einem Fußballverein arbeite, wie es einst mein Traum, weiß ich, dass ich mich für den richtigen Weg entschieden habe. Und wer weiß: Auch ein Fußballverein braucht Unterstützung im HR-Bereich.

Mein Tipp an euch:

Sammelt am besten bereits während der Schul- oder Studienzeit praktische Erfahrungen durch Praktika oder Ferienjobs. Denn meiner Erfahrung nach bereiten euch weder die Schule noch die Universität auf die Herausforderungen des Berufslebens vor. Es ist wahnsinnig wichtig herauszufinden, was euch liegt und langfristig Spaß und Freude bereitet.

Wie funktioniert die Hämophilie Therapie

Wenige Tage nach meiner Geburt wurde bei mir eine Hämophilie B mit schwerer Verlaufsform festgestellt. Nach anfänglicher Aufregung haben sich meine Eltern aber ziemlich schnell mit der Situation arrangiert.

 

Warum sollte ich mich spritzen?

Eine Frage, die sich jeder Hämophile bestimmt schon einmal gestellt hat. Auch Tom hat sich diese Frage oft gestellt und erzählt euch in seinem Beitrag, welche Konsequenzen seine “Kein Bock auf das Spritzen”-Phase heute für ihn hat.

Traumberuf Fußballer mal anders

Viele Jungs träumen davon, ein erfolgreicher Fußballer zu werden. So war es zumindest bei mir – oder so ähnlich. Ich war schon immer sehr an Fußball interessiert - gespielt habe ich jedoch nur mit meinen Freunden und auf der Spielekonsole. Mein Traum war deshalb nicht, vor tausenden Menschen in einem Stadion aufzulaufen, sondern im Management eines Fußballvereins zu arbeiten. Im Laufe der Jahre merkte ich jedoch, dass sich meine Interessen änderten und es außerdem schwierig ist, einen Beruf im Bereich Fußballmanagement zu ergattern.

Während meines Abiturs entwickelte ich ein großes Interesse für Politik und Wirtschaft. Deshalb beschloss ich, Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt zu studieren. Im Laufe meines Studiums konnte ich einige Erfahrungen in sozialen Bereichen und im Personalbereich sammeln. Das hat mich wiederum dazu veranlasst, nach meinem Bachelor einen Master in Human Resources Management zu absolvieren.

Nach meinem Masterstudium schrieb ich meine Abschlussarbeit bei Booking.com in Amsterdam. Die Arbeit und das Leben in Amsterdam haben mir richtig gut gefallen. Ich hatte dort bereits ein Auslandssemester verbracht und meine Freundin dort kennengelernt. Im Rahmen dieses Praktikums durfte ich an einem großen HR-Projekt mitwirken. Die Projektarbeit und die positiven Veränderungen, die wir dadurch innerhalb des Unternehmens bewirkt hatten, haben mich dazu inspiriert, mich auf einen Job in der Unternehmensberatung zu bewerben. Gesagt, getan!

Das Bewerbungsgespräch verlief sehr positiv und ich erhielt die Zusage für meinen neuen Traumberuf. Ihr fragt euch vielleicht, ob meine Hämophilie während des Gesprächs Thema war. Die Antwort ist einfach: Sie war es nicht. Ich wurde weder darauf angesprochen, obwohl meine ehrenamtliche Arbeit für den IGH e.V. in meinem Lebenslauf aufgeführt ist, noch sah ich selbst einen Grund, darüber zu sprechen.

Zu einem späteren Zeitpunkt habe ich dann meinem Chef und meinen Kollegen von meiner Hämophilie erzählt. Sowohl mein Chef als auch alle meine Kollegen sind sehr entspannt mit dem Thema umgegangen und haben echtes Interesse gezeigt. Für mich persönlich ist die Hämophilie eine außergewöhnliche Facette meines Lebens. Und viele meine Mitmenschen möchten mehr darüber erfahren. Ich selbst habe meine Hämophilie im Bewerbungsgespräch nicht erwähnt – aber ich würde dir trotzdem empfehlen, darüber zu sprechen, wenn es Auswirkungen auf die Ausübung deines zukünftigen Jobs hat.

Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß und das ist auch sehr wichtig für mich. Ich bin ich viel in Europa unterwegs, lerne verschiedene Städte und Menschen kennen und leite unter anderem Workshops für Kunden zu den verschiedensten komplexen Themen.

Die Hämophilie schränkt mich in meinem Job nicht ein. Bei meinen Reisen habe ich immer genügend Faktor-Präparate dabei und im Büro gehe ich offen mit dem Thema um.

Ihr seht also: Auch wenn ich nicht bei einem Fußballverein arbeite, wie es einst mein Traum, weiß ich, dass ich mich für den richtigen Weg entschieden habe. Und wer weiß: Auch ein Fußballverein braucht Unterstützung im HR-Bereich.

Mein Tipp an euch:

Sammelt am besten bereits während der Schul- oder Studienzeit praktische Erfahrungen durch Praktika oder Ferienjobs. Denn meiner Erfahrung nach bereiten euch weder die Schule noch die Universität auf die Herausforderungen des Berufslebens vor. Es ist wahnsinnig wichtig herauszufinden, was euch liegt und langfristig Spaß und Freude bereitet.

Wie funktioniert die Hämophilie Therapie

Wenige Tage nach meiner Geburt wurde bei mir eine Hämophilie B mit schwerer Verlaufsform festgestellt. Nach anfänglicher Aufregung haben sich meine Eltern aber ziemlich schnell mit der Situation arrangiert.

 

Warum sollte ich mich spritzen?

Eine Frage, die sich jeder Hämophile bestimmt schon einmal gestellt hat. Auch Tom hat sich diese Frage oft gestellt und erzählt euch in seinem Beitrag, welche Konsequenzen seine “Kein Bock auf das Spritzen”-Phase heute für ihn hat.