Kindergarten Kind

Der erste Tag im Kindergarten

Durch Aufklärung Normalität erreichen – Moritz ist dank seiner Mama ein glückliches Kindergartenkind

Nun war der Tag gekommen, wie auch bei jedem anderen Kind, war es auch Zeit für Moritz für den Kindergarten. Er konnte es kaum abwarten. Moritz war auch schon bekannt im Kindergarten, denn er war immer mit dabei, wenn seine große Schwester gebracht und abgeholt wurde. Er wäre am liebsten schon viel früher dageblieben!

Das Thema Hämophilie haben wir bereits bei der Anmeldung (mit gerade mal zwei Monaten) angegeben. Als dann der Kindergartenstart nach zwei Jahren anstand, haben wir offen und ehrlich das Gespräch mit der Kindergartenleitung und den Erziehern gesucht.

Wir haben das große Glück, dass der Kindergarten bereits von meinem ebenfalls an Hämophilie erkrankten Bruder besucht wurde. Das Krankheitsbild und der Umgang mit dem Kind sind dadurch zumindest der Kindergartenleitung bekannt gewesen: Somit gab es keinerlei Vorbehalte oder Ängste gegenüber Moritz.

Kindergartenkind schaut in Kamera

Mir war es wichtig, dem Kindergarten Informationsmaterialien zur Verfügung zu stellen, um noch offene Fragen klären zu können. Für die Kindergartengruppe von Moritz habe ich einen Notfallplan erstellt, damit die Erzieher auf einen Blick sehen können, wie sie im Notfall handeln sollen. Dem Notfallplan waren eine Kopie von Moritz Notfallausweis und ein Schreiben unseres zuständigen Hämophilie-Zentrums beigefügt. Mir war es ebenfalls wichtig, dass auch die Oma von Moritz als Kontaktperson aufgeführt wurde, damit im Notfall immer jemand erreichbar ist.

Eine weitere Maßnahme für den Notfall bestand darin, von zwei Packungen Faktorkonzentrat zu hinterlegen, damit der Notarzt im Falle eines ernsteren Unfalls direkt handeln kann.
Durch alle diese Maßnahmen können womöglich auch Ängste entstehen, weshalb ich zu anfangs die Erzieher mehrmals darauf hingewiesen habe, dass Moritz regelmäßig sein Medikament bekommt und damit so gut geschützt ist, dass kleinere Stürze (die eben im Kindergarten nicht ausbleiben), kein Problem darstellen. Moritz wurde somit, wie jeder andere Junge behandelt!

Den beiden Bezugserzieherinnen habe ich offen und anhand einiger Beispiele gezeigt und erklärt, worauf man achten soll und welche Verletzungen/Blutungen eine sofortige Behandlung erfordern.

Bisher gab es noch keine Situation, in denen es im Kindergarten zu Unfällen oder größeren Verletzungen kam. Kleine Unfälle, die auch zu Hause passieren, wurden wie bei den anderen Kindern gekühlt und versorgt.

Kindergartenkind mit Rucksack

Moritz besucht einen ganz normalen Kindergarten und wurde dort auch nicht als I-Kind (d.h. Integrationskind) aufgenommen. Er ist voll in seiner Gruppe integriert und wurde von allen Kindern akzeptiert.

Auch gegenüber den anderen Eltern wird die Hämophilie von uns nicht verheimlicht. Ich gehe sehr offen und entspannt mit dem Thema Hämophilie um und nehme dadurch die Angst vor der Krankheit.

Ich hoffe, dass ich anderen Betroffenen und Angehörigen durch meinen offenen und entspannten Umgang mit der Hämophilie ein Stück weit weiterhelfen kann. Für Moritz wünsche ich mir jedenfalls, dass er möglichst uneingeschränkt durch sein Leben schreitet!

Rund um die Geburt

Eine Geburt kann ganz schön aufwühlend sein. Wenn dann das kleine Baby dann auch noch eine schwere Hämophilie hat, sorgt das möglicherweise für noch mehr Aufregung. Mama Denise erzählt von ihrer aufregenden Geburt und dem Moment, als aller Stress abfällt und sie das kleine Glück endlich in ihren Händen halten kann.

Echter Vertrauensbeweis

„Die Beschützerrolle hört nie auf“, sagt Lisa-Marie. Wenn ihr kranker Bruder in Not ist, ist sie zur Stelle. Egal, ob er 6 oder 16 Jahre alt ist. Im zweiten Teil ihrer Story wird sie sogar zur wahren Heldin. Lest selbst!


 

Der erste Tag im Kindergarten

Durch Aufklärung Normalität erreichen – Moritz ist dank seiner Mama ein glückliches Kindergartenkind

Nun war der Tag gekommen, wie auch bei jedem anderen Kind, war es auch Zeit für Moritz für den Kindergarten. Er konnte es kaum abwarten. Moritz war auch schon bekannt im Kindergarten, denn er war immer mit dabei, wenn seine große Schwester gebracht und abgeholt wurde. Er wäre am liebsten schon viel früher dageblieben!

Das Thema Hämophilie haben wir bereits bei der Anmeldung (mit gerade mal zwei Monaten) angegeben. Als dann der Kindergartenstart nach zwei Jahren anstand, haben wir offen und ehrlich das Gespräch mit der Kindergartenleitung und den Erziehern gesucht.

Wir haben das große Glück, dass der Kindergarten bereits von meinem ebenfalls an Hämophilie erkrankten Bruder besucht wurde. Das Krankheitsbild und der Umgang mit dem Kind sind dadurch zumindest der Kindergartenleitung bekannt gewesen: Somit gab es keinerlei Vorbehalte oder Ängste gegenüber Moritz.

Kindergartenkind schaut in Kamera

Mir war es wichtig, dem Kindergarten Informationsmaterialien zur Verfügung zu stellen, um noch offene Fragen klären zu können. Für die Kindergartengruppe von Moritz habe ich einen Notfallplan erstellt, damit die Erzieher auf einen Blick sehen können, wie sie im Notfall handeln sollen. Dem Notfallplan waren eine Kopie von Moritz Notfallausweis und ein Schreiben unseres zuständigen Hämophilie-Zentrums beigefügt. Mir war es ebenfalls wichtig, dass auch die Oma von Moritz als Kontaktperson aufgeführt wurde, damit im Notfall immer jemand erreichbar ist.

Eine weitere Maßnahme für den Notfall bestand darin, von zwei Packungen Faktorkonzentrat zu hinterlegen, damit der Notarzt im Falle eines ernsteren Unfalls direkt handeln kann.
Durch alle diese Maßnahmen können womöglich auch Ängste entstehen, weshalb ich zu anfangs die Erzieher mehrmals darauf hingewiesen habe, dass Moritz regelmäßig sein Medikament bekommt und damit so gut geschützt ist, dass kleinere Stürze (die eben im Kindergarten nicht ausbleiben), kein Problem darstellen. Moritz wurde somit, wie jeder andere Junge behandelt!

Den beiden Bezugserzieherinnen habe ich offen und anhand einiger Beispiele gezeigt und erklärt, worauf man achten soll und welche Verletzungen/Blutungen eine sofortige Behandlung erfordern.

Bisher gab es noch keine Situation, in denen es im Kindergarten zu Unfällen oder größeren Verletzungen kam. Kleine Unfälle, die auch zu Hause passieren, wurden wie bei den anderen Kindern gekühlt und versorgt.

Kindergartenkind mit Rucksack

Moritz besucht einen ganz normalen Kindergarten und wurde dort auch nicht als I-Kind (d.h. Integrationskind) aufgenommen. Er ist voll in seiner Gruppe integriert und wurde von allen Kindern akzeptiert.

Auch gegenüber den anderen Eltern wird die Hämophilie von uns nicht verheimlicht. Ich gehe sehr offen und entspannt mit dem Thema Hämophilie um und nehme dadurch die Angst vor der Krankheit.

Ich hoffe, dass ich anderen Betroffenen und Angehörigen durch meinen offenen und entspannten Umgang mit der Hämophilie ein Stück weit weiterhelfen kann. Für Moritz wünsche ich mir jedenfalls, dass er möglichst uneingeschränkt durch sein Leben schreitet!

Rund um die Geburt

Eine Geburt kann ganz schön aufwühlend sein. Wenn dann das kleine Baby dann auch noch eine schwere Hämophilie hat, sorgt das möglicherweise für noch mehr Aufregung. Mama Denise erzählt von ihrer aufregenden Geburt und dem Moment, als aller Stress abfällt und sie das kleine Glück endlich in ihren Händen halten kann.

Echter Vertrauensbeweis

„Die Beschützerrolle hört nie auf“, sagt Lisa-Marie. Wenn ihr kranker Bruder in Not ist, ist sie zur Stelle. Egal, ob er 6 oder 16 Jahre alt ist. Im zweiten Teil ihrer Story wird sie sogar zur wahren Heldin. Lest selbst!