Zwei Jungen sind auf einem Schlauchboot

Max und Moritz 2.0

Da haben sich zwei echte Racker gefunden!

Moritz leidet an Hämophilie und geht nun bereits seit über einem Jahr mit großer Begeisterung in den Kindergarten. Er und sein Freund Max kannten sich schon vor ihrem gemeinsamen Start im Kindergarten. Ich kann euch sagen die beiden machen ihren Namensvettern alle Ehre! Kaum sind sie im Kindergarten oder zu Hause vereint, haben die beiden nur Flausen und Unsinn im Kopf.

Durch die große Schwester von Moritz sind Spielbesuche bei uns zu Hause ein Dauerthema und zur Freude der großen Schwester, will unser kleiner Moritz da natürlich auch immer mitmischen, getreu seinem Motto „Je wilder desto besser“.

Und seit Moritz im Kindergarten ist, sind natürlich auch immer mal wieder Freunde von ihm zum Spielen bei uns. Das ist für mich tatsächlich auch ein Vorteil, da ich so immer ein Auge auf Moritz und seine Spielkameraden werfen kann, auch wenn ich weiß, dass sich Stürze dadurch nicht verhindern lassen.

Spielbesuch ohne Mama

Der Tag X - Spielbesuch bei Max ohne Mamas Begleitung. Die beiden Jungs haben sich riesig gefreut. Auch wenn man das jetzt vielleicht denken mag, ist das kein Grund für mich, unruhig zu werden. Max’ Mutter kennt unsere Geschichte und Moritz’ Krankheit von Geburt an, ist Krankenschwester und hat dementsprechend medizinische Vorkenntnisse. Zudem kennen wir beide uns bereits viele Jahre - ein echter Glücksfall!

Trotz ihrer Vorkenntnisse machte sich vor dem besagten Spielbesuch jedoch eine gewisse Unsicherheit bemerkbar, vor allem da Moritz ein kleiner Rabauke sein kann. Sie hatte Respekt, ohne mich auf die beiden Jungs aufzupassen; aber wie auch mit den Erziehern im Kindergarten, haben wir offen über das Thema Hämophilie gesprochen und ich konnte ihr die Bedenken nehmen.

Ich erhoffe mir durch meinen angstfreien und entspannten Umgang mit dem Bluterdasein von Moritz, auch anderen Eltern die Unsicherheiten im Umgang mit ihm nehmen zu können. Denn wir wünschen uns, dass Moritz so, wie alle anderen Kinder aufwächst und alle Freiheiten hat, um seine Erfahrungen sammeln zu können. Auch wenn das bedeutet, dass er ab und an mal mit einem aufgeschlagenen Knie nach Hause kommt.

Heutzutage ist die medizinische Versorgung so gut, dass Moritz normal und wie alle Kinder groß werden kann. Allein deswegen sehe ich keinerlei Probleme, Moritz auch bei einem Freund zu Hause zu lassen. Durch die wöchentliche Medikamentengabe ist sein Gerinnungswert auf einem so guten Level, dass ich mir keinerlei Sorgen mache, selbst wenn er mal hinfällt oder sich stößt. Ich finde es für seine Entwicklung enorm wichtig, auch einmal etwas ohne Mama/Papa zu machen.

Mein ruhiger Umgang mit der Hämophilie nimmt anderen Eltern und auch den Erziehern im Kindergarten die Bedenken Moritz zu beaufsichtigen. Ich kann Eltern von Kindern mit Hämophilie wirklich empfehlen, offen mit anderen Person über die Erkrankung und die gute medizinische Versorgung zu sprechen. Zudem hoffen wir, dass auch Moritz, wenn er älter wird, von uns lernt, dass man mit der Hämophilie entspannt umgehen kann und er sich nicht stark einschränken muss.

Noch versteht Moritz nicht wirklich, was es mit der Hämophilie auf sich hat. Wir versuchen es ihm und seinen Freunden zwar in einfachen Worten zu erklären, damit sie verstehen, dass sie aufpassen sollen, aber so richtig verstehen können sie es noch nicht. Dass Moritz eine „Picke“ bekommt, wenn er ein großes „Aua“ hat, weiß er schon, doch wie bei anderen Kindern in seinem Alter, hält ihn das nicht davon ab, mit seinem Laufrad/Fahrrad die Berge runter zu flitzen.

Ihr seht also, ich gehe mit dem Thema „Spielen bei Freunden ohne Mama“ völlig sorgenfrei um. Übrigens: Max und Moritz hatten einen tollen Nachmittag und das wird bestimmt noch häufig wiederholt.

Max und Moritz spielen im Sandkasten

Krabbelgruppe mit Hämophilie

Trotz der Hämophilie ihres Sohnes Titus wünscht sich Denise so viel Normalität wie möglich und möchte dabei seine frühkindliche Entwicklung fördern. In diesem Beitrag erzählt sie euch von ihren ersten Erlebnissen in einer Krabbelgruppe, bei der die Hämophilie von Titus auf viel Interesse, vor allem bei den anderen Mamas, gestoßen ist.

 

Sommerferien am Werbellinsee

Spaß für die Kinder und Entspannung für die Eltern: Die kreative Integrationsfreizeit vom ABB e.V. macht es in den Sommerferien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung möglich. Neben spaßigen Aktivitäten wie schwimmen, haben Kinder mit Hämophilie die Möglichkeit an einem Spritzenkur teilzunehmen. Beatrix erzählt euch von den positiven Erfahrungen ihrer Kinder.

Max und Moritz 2.0

Da haben sich zwei echte Racker gefunden!

Moritz leidet an Hämophilie und geht nun bereits seit über einem Jahr mit großer Begeisterung in den Kindergarten. Er und sein Freund Max kannten sich schon vor ihrem gemeinsamen Start im Kindergarten. Ich kann euch sagen die beiden machen ihren Namensvettern alle Ehre! Kaum sind sie im Kindergarten oder zu Hause vereint, haben die beiden nur Flausen und Unsinn im Kopf.

Durch die große Schwester von Moritz sind Spielbesuche bei uns zu Hause ein Dauerthema und zur Freude der großen Schwester, will unser kleiner Moritz da natürlich auch immer mitmischen, getreu seinem Motto „Je wilder desto besser“.

Und seit Moritz im Kindergarten ist, sind natürlich auch immer mal wieder Freunde von ihm zum Spielen bei uns. Das ist für mich tatsächlich auch ein Vorteil, da ich so immer ein Auge auf Moritz und seine Spielkameraden werfen kann, auch wenn ich weiß, dass sich Stürze dadurch nicht verhindern lassen.

Spielbesuch ohne Mama

Der Tag X - Spielbesuch bei Max ohne Mamas Begleitung. Die beiden Jungs haben sich riesig gefreut. Auch wenn man das jetzt vielleicht denken mag, ist das kein Grund für mich, unruhig zu werden. Max’ Mutter kennt unsere Geschichte und Moritz’ Krankheit von Geburt an, ist Krankenschwester und hat dementsprechend medizinische Vorkenntnisse. Zudem kennen wir beide uns bereits viele Jahre - ein echter Glücksfall!

Trotz ihrer Vorkenntnisse machte sich vor dem besagten Spielbesuch jedoch eine gewisse Unsicherheit bemerkbar, vor allem da Moritz ein kleiner Rabauke sein kann. Sie hatte Respekt, ohne mich auf die beiden Jungs aufzupassen; aber wie auch mit den Erziehern im Kindergarten, haben wir offen über das Thema Hämophilie gesprochen und ich konnte ihr die Bedenken nehmen.

Ich erhoffe mir durch meinen angstfreien und entspannten Umgang mit dem Bluterdasein von Moritz, auch anderen Eltern die Unsicherheiten im Umgang mit ihm nehmen zu können. Denn wir wünschen uns, dass Moritz so, wie alle anderen Kinder aufwächst und alle Freiheiten hat, um seine Erfahrungen sammeln zu können. Auch wenn das bedeutet, dass er ab und an mal mit einem aufgeschlagenen Knie nach Hause kommt.

Heutzutage ist die medizinische Versorgung so gut, dass Moritz normal und wie alle Kinder groß werden kann. Allein deswegen sehe ich keinerlei Probleme, Moritz auch bei einem Freund zu Hause zu lassen. Durch die wöchentliche Medikamentengabe ist sein Gerinnungswert auf einem so guten Level, dass ich mir keinerlei Sorgen mache, selbst wenn er mal hinfällt oder sich stößt. Ich finde es für seine Entwicklung enorm wichtig, auch einmal etwas ohne Mama/Papa zu machen.

Mein ruhiger Umgang mit der Hämophilie nimmt anderen Eltern und auch den Erziehern im Kindergarten die Bedenken Moritz zu beaufsichtigen. Ich kann Eltern von Kindern mit Hämophilie wirklich empfehlen, offen mit anderen Person über die Erkrankung und die gute medizinische Versorgung zu sprechen. Zudem hoffen wir, dass auch Moritz, wenn er älter wird, von uns lernt, dass man mit der Hämophilie entspannt umgehen kann und er sich nicht stark einschränken muss.

Noch versteht Moritz nicht wirklich, was es mit der Hämophilie auf sich hat. Wir versuchen es ihm und seinen Freunden zwar in einfachen Worten zu erklären, damit sie verstehen, dass sie aufpassen sollen, aber so richtig verstehen können sie es noch nicht. Dass Moritz eine „Picke“ bekommt, wenn er ein großes „Aua“ hat, weiß er schon, doch wie bei anderen Kindern in seinem Alter, hält ihn das nicht davon ab, mit seinem Laufrad/Fahrrad die Berge runter zu flitzen.

Ihr seht also, ich gehe mit dem Thema „Spielen bei Freunden ohne Mama“ völlig sorgenfrei um. Übrigens: Max und Moritz hatten einen tollen Nachmittag und das wird bestimmt noch häufig wiederholt.

Max und Moritz spielen im Sandkasten

Krabbelgruppe mit Hämophilie

Trotz der Hämophilie ihres Sohnes Titus wünscht sich Denise so viel Normalität wie möglich und möchte dabei seine frühkindliche Entwicklung fördern. In diesem Beitrag erzählt sie euch von ihren ersten Erlebnissen in einer Krabbelgruppe, bei der die Hämophilie von Titus auf viel Interesse, vor allem bei den anderen Mamas, gestoßen ist.

 

Sommerferien am Werbellinsee

Spaß für die Kinder und Entspannung für die Eltern: Die kreative Integrationsfreizeit vom ABB e.V. macht es in den Sommerferien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung möglich. Neben spaßigen Aktivitäten wie schwimmen, haben Kinder mit Hämophilie die Möglichkeit an einem Spritzenkur teilzunehmen. Beatrix erzählt euch von den positiven Erfahrungen ihrer Kinder.