Karate

Mit Hämophilie auf die Karatematte? – Willkommen beim be active camp

Kletterwand oder Karatematte – absolute Tabuzonen für Hämophilie-Patienten? Von wegen! Beim  be active camp vom 22. bis 23. November 2019 gab es ein klares Ziel:  Ängste überwinden und dabei die eigene Gesundheit stärken. Ganze 50 Teilnehmer machten die Gruppe komplett, womit das Camp bis auf den letzten Platz belegt war. Egal, ob Jung oder Alt – die 2- bis 50-Jährigen führte ihr Weg nach Köln-Deutz für ein sportliches Wochenende, das sie so schnell nicht vergessen werden.

Abfahrt zum Aufstieg

Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es für die Camp-Teilnehmer ziemlich früh in die Federn. Immerhin wollten ja alle fit sein am nächsten Tag. Der Plan ging auf. Um kurz nach 10 am nächsten Morgen hieß es nämlich schon: Abfahrt zur Kletterhalle.

Dort angekommen durften Groß und Klein erstmal einem Vortrag vom medizinischen Betreuer, Professor Thomas Hilberg lauschen, der wichtige Tipps zur Gesundheit der Gelenke und des Muskelapparates gab. Auf die Theorie folgte dann die Praxis und es ging los in luftige Höhe. Neun Kletter-Guides sorgten für Sicherheit an der Kletterwand und am Boden, und hatten stets ein Auge auf die mutigen Indoor-Bergsteiger. Erste Bedenken und der große Respekt vor der gewaltigen Wand legten sich rasend schnell. Und so sicherten schon nach kurzer Zeit die Eltern ihre Kinder oder Paare sich gegenseitig. Echtes Family-Teamwork war also gefragt und den Vertrauensbeweis gab’s obendrauf!

Pünktlich zur Mittagspause waren dann alle glücklich und ausgepowert. Knurrende Mägen forderten eine deftige Mittagspause. Natürlich durften dabei  gesunde Salate nicht fehlen. Während alle ihre Batterien wieder aufluden, spürte man förmlich den Stolz der Teilnehmer. Angst vor der Kletterwand? Das war Geschichte!

Frau und Kind beim Frühstück vorbereiten
Karatetrainer
Kinder beim Karate
Fruchtcocktails
Kinder vor der Kletterwand
Kind an der Kletterwand
Quiz
Wassergymnastik
Junge zeigt mit den Daumen nach oben

Von der Kletterwand ins kühle Nass

Zurück im Hotel ging‘s dann erstmal für die ambitionierten Erwachsenen ins Hallenbad. Dort hatte die Sportwissenschaftlerin, Marie Herzig, schon ein abwechslungsreiches Fitnessprogramm vorbereitet. Wem das Klettern die Puste genommen hatte, durfte in einer Entspannungs-Session wieder Kraft tanken.  Unterdessen war auch für die Kleinen gesorgt. Sie konnten bei einem Ernährungs-Quiz ihr Wissen zum Thema gesunde Ernährung unter Beweis stellen. Natürlich durften auch die Jüngsten später noch das Hallenbad unsicher machen. Bewegung im Wasser ist schließlich immer wichtig für die Gesundheit der Gelenke – unabhängig vom Alter.

Nach diesem actionreichen Tag waren Groß und Klein glücklich und erschöpft. Das abendliche Buffet kam also wie gerufen. So klang der Tag mit viel gesundem Essen  und einer leckeren Vitaminbombe als Überraschung aus.  Die frisch gemixten Fruchtcocktails standen ganz hoch im Kurs und sorgten für den perfekten Tagesabschluss.

Der frühe Vogel…macht gesundes Frühstück

Der nächste Morgen verlangte nach einer ordentlichen Stärkung. Schon um 7.30 Uhr waren dafür die Kleinen auf den Beinen und machten zusammen mit der Ökotrophologin, Waltraut Hilberg, ein ausgewogenes Frühstück mit einer Smoothie Bowl, Haferflocken und tollen Brotaufstrichen.

So gut gewappnet konnte die nächste sportliche Herausforderung kommen: Karate Fitness stand auf dem Plan. Die ist nicht nur super für die Rumpfstabilität, sondern auch für die Koordination. Nach einer theoretischen Einführung durch die drei Karate-Trainer durften die Camp-Sportler dann selber ans Werk. Die Übungen stärkten nicht nur das Selbstbewusstsein aller Teilnehmer, sondern waren noch dazu anstrengender als gedacht.

Nach einem letzten Abschlusstreffen mit Professor Thomas Hilberg und weiteren hilfreichen Tipps ging es für die 50 eifrigen Sportler am Abend wieder zurück auf den Heimweg. Was sie mitgenommen haben?

Jede Menge Selbstvertrauen, wichtige Sport- und Ernährungstipps und die gute Gewissheit:
Hämophilie ist kein Hemmschuh – egal, ob an der Kletterwand, im Schwimmbad oder bei Karateübungen.

Wer diesmal nicht dabei sein konnte, hat allen Grund zur Freude. Denn im nächsten Jahr startet das be active camp mit drei neuen Veranstaltungen in die nächste Runde. Ob beim be active camp physio, dem be active camp action oder dem be active camp family – garantiert ist für jeden etwas dabei.

Mit Hämophilie auf die Karatematte? – Willkommen beim be active camp

Kletterwand oder Karatematte – absolute Tabuzonen für Hämophilie-Patienten? Von wegen! Beim  be active camp vom 22. bis 23. November 2019 gab es ein klares Ziel:  Ängste überwinden und dabei die eigene Gesundheit stärken. Ganze 50 Teilnehmer machten die Gruppe komplett, womit das Camp bis auf den letzten Platz belegt war. Egal, ob Jung oder Alt – die 2- bis 50-Jährigen führte ihr Weg nach Köln-Deutz für ein sportliches Wochenende, das sie so schnell nicht vergessen werden.

Abfahrt zum Aufstieg

Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es für die Camp-Teilnehmer ziemlich früh in die Federn. Immerhin wollten ja alle fit sein am nächsten Tag. Der Plan ging auf. Um kurz nach 10 am nächsten Morgen hieß es nämlich schon: Abfahrt zur Kletterhalle.

Dort angekommen durften Groß und Klein erstmal einem Vortrag vom medizinischen Betreuer, Professor Thomas Hilberg lauschen, der wichtige Tipps zur Gesundheit der Gelenke und des Muskelapparates gab. Auf die Theorie folgte dann die Praxis und es ging los in luftige Höhe. Neun Kletter-Guides sorgten für Sicherheit an der Kletterwand und am Boden, und hatten stets ein Auge auf die mutigen Indoor-Bergsteiger. Erste Bedenken und der große Respekt vor der gewaltigen Wand legten sich rasend schnell. Und so sicherten schon nach kurzer Zeit die Eltern ihre Kinder oder Paare sich gegenseitig. Echtes Family-Teamwork war also gefragt und den Vertrauensbeweis gab’s obendrauf!

Pünktlich zur Mittagspause waren dann alle glücklich und ausgepowert. Knurrende Mägen forderten eine deftige Mittagspause. Natürlich durften dabei  gesunde Salate nicht fehlen. Während alle ihre Batterien wieder aufluden, spürte man förmlich den Stolz der Teilnehmer. Angst vor der Kletterwand? Das war Geschichte!

Frau und Kind beim Frühstück vorbereiten
Karatetrainer
Kinder beim Karate
Fruchtcocktails
Kinder vor der Kletterwand
Kind an der Kletterwand
Quiz
Wassergymnastik
Junge zeigt mit den Daumen nach oben

Von der Kletterwand ins kühle Nass

Zurück im Hotel ging‘s dann erstmal für die ambitionierten Erwachsenen ins Hallenbad. Dort hatte die Sportwissenschaftlerin, Marie Herzig, schon ein abwechslungsreiches Fitnessprogramm vorbereitet. Wem das Klettern die Puste genommen hatte, durfte in einer Entspannungs-Session wieder Kraft tanken.  Unterdessen war auch für die Kleinen gesorgt. Sie konnten bei einem Ernährungs-Quiz ihr Wissen zum Thema gesunde Ernährung unter Beweis stellen. Natürlich durften auch die Jüngsten später noch das Hallenbad unsicher machen. Bewegung im Wasser ist schließlich immer wichtig für die Gesundheit der Gelenke – unabhängig vom Alter.

Nach diesem actionreichen Tag waren Groß und Klein glücklich und erschöpft. Das abendliche Buffet kam also wie gerufen. So klang der Tag mit viel gesundem Essen  und einer leckeren Vitaminbombe als Überraschung aus.  Die frisch gemixten Fruchtcocktails standen ganz hoch im Kurs und sorgten für den perfekten Tagesabschluss.

Der frühe Vogel…macht gesundes Frühstück

Der nächste Morgen verlangte nach einer ordentlichen Stärkung. Schon um 7.30 Uhr waren dafür die Kleinen auf den Beinen und machten zusammen mit der Ökotrophologin, Waltraut Hilberg, ein ausgewogenes Frühstück mit einer Smoothie Bowl, Haferflocken und tollen Brotaufstrichen.

So gut gewappnet konnte die nächste sportliche Herausforderung kommen: Karate Fitness stand auf dem Plan. Die ist nicht nur super für die Rumpfstabilität, sondern auch für die Koordination. Nach einer theoretischen Einführung durch die drei Karate-Trainer durften die Camp-Sportler dann selber ans Werk. Die Übungen stärkten nicht nur das Selbstbewusstsein aller Teilnehmer, sondern waren noch dazu anstrengender als gedacht.

Nach einem letzten Abschlusstreffen mit Professor Thomas Hilberg und weiteren hilfreichen Tipps ging es für die 50 eifrigen Sportler am Abend wieder zurück auf den Heimweg. Was sie mitgenommen haben?

Jede Menge Selbstvertrauen, wichtige Sport- und Ernährungstipps und die gute Gewissheit:
Hämophilie ist kein Hemmschuh – egal, ob an der Kletterwand, im Schwimmbad oder bei Karateübungen.

Wer diesmal nicht dabei sein konnte, hat allen Grund zur Freude. Denn im nächsten Jahr startet das be active camp mit drei neuen Veranstaltungen in die nächste Runde. Ob beim be active camp physio, dem be active camp action oder dem be active camp family – garantiert ist für jeden etwas dabei.